SPD befürwortet langfristige Projekte

von Thorben Dierkes

Warburger SPD-Fraktion berät Haushalt der Hansestadt bei ihrer Klausurtagung

Zu Ihrer Haushaltsklausurtagung kam die Warburger SPD-Fraktion in Dössel zusammen. Gemeinsam mit dem Kämmerer Klaus Weber wurde der Haushalt der Hansestadt Warburg thematisiert. „Es wird deutlich, dass sich dievon der SPD mitgestaltete solide Haushaltsführung der vergangenen Jahre nun auszahlt. Im Haushalt für das Jahr 2018 ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen und ebenso sehen die Prognosen für die kommenden Jahre aus“, resümiert der Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Hellmuth.

Auch im Jahr 2018 sind wieder verschiedene größere Investitionen, besonders in den Bereichen Infrastruktur und Bildung, geplant. So stehen zum Beispiel Erweiterungen und Renovierungen in den Kindergärten und Grundschulen auf der Agenda, die von den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten begrüßt werden: „Die Ausweitung und kontinuierliche Verbesserung der Betreuungssituation ist eine gesamtgesellschaftlich Zukunftsaufgabe und absolut notwendig, da heute schon Plätze in den Kindertagesstätten fehlen", stellt Fraktionsmitglied Julia Nitzbon fest.

Als besonders wichtig sehen die Fraktionsmitgliedern langfristige und zukunftsweisende Projekte an. „Die Digitalisierung muss auch in Warburg voran gebracht werden, darum begrüßen wir es, dass dieses Großprojekt nun von der Verwaltung angegangen wird und mit einer eigenen Stelle die nötige Bedeutung zugewiesen bekommt. Die einzelnen Bausteine, wie zum Beispiel die digitale Ratsarbeit oder das Online-Angebot von Serviceleistungen wird sowohl verwaltungsintern als auch für die Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger viele Vorteile mit sich bringen,“ sagt Christoph Dolle, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

In einem weiteren Feld sehen die Sozialdemokraten Optimierungspotential. Im Bereich des Gebäudemanagements stellte Kämmerer Klaus Weber vor, wo deutliches Einsparpotential besteht und eine Verbesserung der Planung von Maßnahmen möglich ist. „Auch hier handelt es sich um ein zukunftsweisendes Projekt, das auch in der langfristigen Perspektive sehr sinnvoll ist“, bewertet Christoph Dolle die Idee eine entsprechende Stelle zu schaffen und ergänzt: „Investitionen zum Beispiel im Bereich der Energieeffizienz sind dringend notwendig, gerade vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen und so kann auch Warburg einen Teil dazu beitragen. Weiterhin rechnen sich Verbesserungen bei der Investitionsplanung dauerhaft und tragen zu einer Optimierung der langfristigen Finanzplanung bei.“ 

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